Hauptschulabschluss, mittlere Reife, Abitur – Deutschland, das Land der Bildungsabschlüsse

Der OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick“ zeigt die Entwicklung einzelner Bildungsbereichen in Deutschland im OECD-Vergleich. Betrachtet werden die Bereiche VorschuleGrundschuleHauptschule, der Sekundarbereich II (z.B. Realschule und Gymnasium) und der Tertiärbereich (z.B. Fachhochschule, Universität). Anlässlich einer Pressekonferrenz in der Bundespressekonferenz Berlin am 11. September 2012 informierte die Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen.

Deutschland liegt in der frühkindlichen Bildung in Einrichtungen des Elementarbereichs mit 89% bis 96% über den Durchschnitt der OECD-Länder von 66% bis 81%.

Es gab weniger Schulabgänger ohne Abschluss: Von 8% sank der Anteil auf 6,5% zwischen 2006 und 2010.

Im Sekundarbereich II und dem Tertiärbereich weist Deutschland eine überdurchschnittliche Quote an Bildungsabschlüssen  von insgesamt 86% gegenüber 74% im OECD-Schnitt auf. Der Anteil Geringqualifizierter in Deutschland liegt bei 14% gegenüber 26% in der OECD.

Nur 12% der 15- bis 29-Jährigen in Deutschland sind arbeitslos und besuchen keine Bildungseinrichtung (OECD 15,8%).

In 2010 erreichten 49% der Schulabgänger von Gymnasien und anderen Schuleinrichtungen eine Studienberechtigung. In 2000 waren es nur 37% eines Jahrgangs.